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Geschichte der Burgruine

Ludwigs sehnsuchtsvoller Traum

Um 1270/80 erhob Graf Meinhard II. von Tirol berechtigte Ansprüche auf das Staufererbe im Ostallgäu. Als unübersehbares Herrschaftszeichen gegenüber den konkurrierenden Herzögen von Bayern befehligte er 1280 die Anlage des „castrum Pfronten“. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahre 1290. Der heutige Name „Falkenstein“ wurde erst im 15. Jahrhundert – wohl wegen der ungewöhnlichen Lage – gebräuchlich.

1883 erwarb schließlich König Ludwig II. von Bayern die Ruine, um an ihrer Stelle eine romantische Märchenburg in der Art Neuschwansteins zu errichten. Wegen der chronischen finanziellen Probleme des Bayernkönigs reduzierte man 1884 das Projekt drastisch und fertigte den Entwurf einer kleinen gotischen Burganlage mit einem hohen Hauptturm – ähnlich einer der schlossähnlichen Villen, die sich vor allem der neureiche Geldadel damals in den Vorstädten Europas errichten ließ.

1885 ließ man eine Wasserleitung und einen neuen Burgweg anlegen. Der neue Entwurf wäre wohl trotz finanzieller wie politischer Widrigkeiten realisiert worden, da er Ludwigs Vorstellungen von einer „Raubritterburg“ am nächsten kam. Ein Ölgemälde des geplanten königlichen Schlafsaales und ein Modell des Schlosses befinden sich heute im König Ludwig II. Museum in Herrenchiemsee.

Das Schloss blieb jedoch ein Traum, da König Ludwig 1886 – zusammen mit seinem Leibarzt – im Starnberger See ertrank. Bis zu seinem Tod waren nur die Zufahrtsstraße und eine Wasserleitung fertiggestellt, dann wurden die Bauarbeiten eingestellt.

20. Jahrhundert

Im letzten Jahrhundert wurden einige Sicherungen an der Burg ausgeführt, bereits 1897 war unterhalb das Burghotel errichtet worden. Im Zuge der jüngsten Sanierung nach der Jahrtausendwende entstand eine hölzerne Aussichtsplattform im Burginneren.

Die Burgruine ist über mehrere Wanderwege und Bergsteige aus dem Tal (ca. 1 Stunde) zugänglich. Die steilen Bergpfade setzen etwas Kondition und Trittsicherheit voraus, sind aber grundsätzlich gut zu bewältigen. Eine gebührenpflichtige Fahrstraße ermöglicht Tagesbesuchern die Auffahrt bis kurz unter das Burghotel sowie den gefahrlosen Aufstieg.

Quelle: Wikipedia

Bilder: Burghotel Falkenstein – Schlossanger Alp GmbH & Co KG

Geschichte

1290

Erste urkundliche Erwähnung der Burg: Zu jener Zeit noch als „castrum Pfronten” bezeichnet. Der heutige Name „Falkenstein” stammt aus dem 15. Jahrhundert.

1582

Bis zum Jahre 1582 dient die Burg als Sitz für Augsburger Vögte oder Pfleger.

1582

1646

Wie die Nachbarburgen Eisenberg und Hohenfreyberg wird auch Falkenstein geräumt und in Brand gesteckt, um dem anrückenden schwedisch-protestantischen Heer selbige nicht intakt ausliefern zu müssen.

1883

erwirbt König Ludwig II. von Bayern die Ruine. An ihrer Stelle wollte er eine romantische Märchenburg in der Art Neuschwansteins errichten.

1883

1884

reduziert man wegen finanzieller Probleme des Bayernkönigs das Projekt drastisch und fertigt den Entwurf einer kleinen gotischen Burganlage mit hohem Hauptturm.

1885

Wasserleitungen und ein neuer Burgweg werden angelegt.

1886

Mit dem Tod von König Ludwig II. stirbt auch das Projekt „Burg Falkenstein”. Die Bauarbeiten werden noch im gleichen Jahr eingestellt.

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